Besorgniserregende IT-Sicherheit

Besorgniserregende IT-Sicherheit

Eine gemeinsame Untersuchung des Sicherheitsunternehmens Tripwire und Dimensional Research ergab, dass rund 94% der Sicherheits- und IT-Fachleute weltweit nach dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie über die Cybersicherheit ihrer Organisation besorgt sind.

Die Untersuchung „Remote Work And COVID-19 Cybersecurity Impact Report“ ergab, dass Organisationen darum kämpfen, die Risiken der zunehmenden COVID-19-bezogenen Angriffe zu mindern, wobei 58% der Sicherheitsprobleme im Zusammenhang mit Home-Office Arbeitsplätzen stehen. „Für die meisten Unternehmen hat diese Pandemie als eine große Belastungsprobe für die Cybersicherheits-Kontrollen und -Richtlinien gewirkt. Die daraus resultierende Zunahme der Arbeit aus dem Home-Office erhöht die Angriffsfläche und wirft viele neue Fragen für die Sicherheitsteams auf“, so der Bericht.

Zu den Bereichen, die der Forschung zufolge am meisten Anlass zu wachsender Besorgnis geben, gehören die Sicherheit der Heimnetzwerke von Mitarbeitern, zunehmende Lösegeldforderungen, Phishing, Social Engineering-Angriffe, die sichere Konfiguration von Computersystemen an entfernten Standorten und die Gewährleistung der Konformität von Systemen an entfernten Standorten.

Nahezu 89% der Befragten gaben an, dass es durch die Fernarbeit schwierig ist, die Geräte, die verschiedene Standorte miteinander zu verbinden und zu sichern. Etwa 49% gaben an, dass sie die Geräte der Mitarbeiter an entfernten Standorten nicht wirksam sichern können. 41% empfinden es als schwieriger zu verwalten, welche Geräte mit dem Unternehmensnetzwerk verbunden sind, während 37% der Befragten der Meinung sind, dass es schwierig ist, als Sicherheitsteam zusammenzuarbeiten und zu kommunizieren.

Die Untersuchung ergab, dass 45 % der Sicherheitsexperten eine Zunahme von Lösegeld-, Phishing- und Social-Engineering-Angriffen befürchten, während 38 % der Befragten zugaben, dass sie es als problematischer empfinden, die Konformität der Remote-Systeme und den sicheren Datenverkehr über VPNs aufrechtzuerhalten.

Zu den Angriffen im Zusammenhang mit COVID-19 gaben 63% der Befragten an, dass sie Opfer von Einbrüchen von außen geworden seien. Allerdings erklärten 61% der IT-Mitarbeiter, dass die Versuche erfolglos waren, und nur 2% bestätigten, dass in ihre Organisationen eingedrungen wurde. Während 56% der Befragten angaben, sie seien einigermaßen vorbereitet, 29% sagten, ihre Sicherheitsvorkehrungen seien gut umgesetzt und es sei einfach, sie anzupassen. Nur 2% gaben an, dass sie von dem Ausbruch nicht betroffen seien.

Die Forschungsergebnisse basieren auf 345 Sicherheitsexperten, die zwischen dem 14. und dem 21. April 2020 weltweit befragt wurden, um die wichtigsten Bereiche von Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit COVID-19 zu analysieren und zu untersuchen, wie sie auf neue Herausforderungen reagieren.

Die Bedrohungslage zeigt, dass Unternehmen vor allem in IT-Sicherheit investieren müssen, damit Gefahren minimiert und die Produktivität aufrechterhalten werden kann. In weiteren Beiträgen werden wir die Risiken analysieren und aufzeigen, wie diese minimiert werden können. Unternehmen müssen sich ebenfalls darauf einstellen, dass bestimmte Aufgaben von Spezialisten durchgeführt werden müssen, mit ganzheitlichem Blick auf die IT-Systeme und Prozesse. Nur durch kombinierte Maßnahmen können Risiken effektiv reduziert werden und sich Ihr Unternehmen auf die digitale Zukunft einstellen. Lösungen wie Acronis Cloud Security, Sophos oder Hornet Security können viele dieser Herausforderungen adressieren und bei der Absicherung Ihrer Systeme helfen.

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