Warum ein deutsches Unternehmen kürzlich durch einen kleinen Backup-Fehler in die Insolvenz getrieben wurde

Warum ein deutsches Unternehmen kürzlich durch einen kleinen Backup-Fehler in die Insolvenz getrieben wurde

Ende August wurde ein deutsches Unternehmen im Bereich der Küchenplanung und -Produktion von einem plötzlichen Stromausfall im Stadtgebiet heimgesucht. Normalerweise nicht all zu tragisch, kam es in diesem Fall zu einem Problem mit großen Teilen der IT-Infrastruktur und auch gleichzeitig mit der Datensicherung. Ob tatsächlich der Stromausfall die Ursache dafür ist oder gar ein Hacker-Angriff ist derzeit noch unklar.

Doch defekte Server können normalerweise problemlos ausgetauscht werden und üblicherweise werden aktuelle Backups verwendet, die Daten auf diesen Servern wiederherzustellen. Nicht in diesem Fall, denn die aktuellen Backups sind ebenfalls defekt und die wichtigen Unternehmensdaten somit verloren. Eine technische Wiederherstellbarkeit der Daten wird derzeit von externen Experten geprüft. Doch die Zeit rennt, denn kann der Produktionsbetrieb nicht wieder rechtzeitig aufgenommen werden, droht die endgültige Insolvenz.

Also unabhängig wie es zu der erheblichen Beschädigung der IT-Server und damit einem irreparablen Datenverlust geführt hat, die Folgen bleiben. Die Ursache ist erstmal zweitrangig, denn gleiches könnte auch mit Ransomware-Attacken passieren. Viel wichtiger ist, warum sich die Daten nicht wiederherstellen lassen. Also nicht warum das primäre Backup nun nicht mehr verwendet werden kann, sondern warum es keine weiteren Backups gibt, bzw. warum Backups nicht VOR einem Schadensereignis regelmäßig validiert werden. Denn möglicherweise steckt auch ein systematischer Fehler dahinter, dass alle Backups falsch konfiguriert waren oder korrupte Daten enthalten. Denn dann bringen selbst weitere Backups nichts, die beispielsweise redundant und räumlich getrennt aufbewahrt werden.

Dennoch helfen genau diese beiden Schritte, nämlich Backups regelmäßig zu validieren und auf Wiederherstellbarkeit zu prüfen und auch redundant außerhalb des Unternehmens zu lagern. Backups die nur innerhalb vom Unternehmen aufbewahrt werden, sind bei einem Schadensereignis großen Ausmaßes wie Brand oder Wasserschaden am Gebäude auch nicht 100% geschützt. Auch wir entdecken diese beiden Fehler immer wieder bei unseren IT-Sicherheitsanalysen und können sie rechtzeitig beheben, bevor es zu einem Schaden gekommen ist.

Der einfache Umgang mit der IT-Sicherheit gefährdet grundsätzlich alle Unternehmen in Deutschland. Unabhängig welcher Schadensfall letztlich eintritt. Denn nicht jedes Schadensereignis lässt sich immer zu 100% verhindern. Wichtiger ist der optimale Umgang und die vordefinierte Vorgehensweise zur Schadensbehebung in solch einem Fall.

Sie zweifeln auch gerade, ob Ihr Unternehmen hinsichtlich Datensicherungen optimal auf einen Schadensfall und Backup-Fehler im Unternehmen abgesichert ist? Dann lassen Sie uns in einem kostenlosen Erstgespräch solche und weitere häufige Fehler alleine beim Handling von Backups besprechen, um Sie zukünftig noch besser abzusichern. >>Zum kostenlosen Beratungsgespräch<<